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Evelyn Möcking

Da ist nichts mehr im Dunkeln

9.4.2016 – 12.6.2016

Evelyn Möcking (*1984) präsentiert im Studioraum 45cbm eine Ästhetik des Todes. Dabei nutzt sie organische Komponenten, die auf ihre Weise den Tod ebenso wie das Leben sichtbar machen. Mit ihren bildhauerischen Arbeiten agiert die Künstlerin konfrontativ und erzeugt vor allem durch die Präsentation präparierter körperlicher Fragmente eine materialbasierte Ambivalenz, die den Betrachter zwischen sakral anmutender Aura und apartem Ekel schwelgen lässt. Seit der Barockzeit ein zentrales Thema, ist der Vanitasgedanke in den Arbeiten der Künstlerin allgegenwärtig. Wie vergänglich ist all unser Körperliches? Was bedeutet Ewigkeit in diesem Zusammenhang?