Luise Schröder

She takes a hand herself in history

10.12.2016 – 15.1.2017

Die in Leipzig lebende Künstlerin Luise Schröder (*1982) setzt sich in ihren multimedialen Arbeiten mit der Rekonstruktion und Instrumentalisierung von Geschichte in der Gegenwart auseinander. Im Studioraum 45cbm präsentiert sie die Installation „She takes a hand herself in history“, die 2015 in Israel entstand und nun erstmals in Deutschland zu sehen ist. In diesem Werk widmet sich die Künstlerin dem Kibbuz, dem Versuch einer sozialistischen Utopie in Israel. Durch die Anordnung historischer Bilder, filmischer Reenactments und Interviews mit jungen Frauen in Kibbuzim berührt sie Themen wie etwa das Leben in einer (gescheiterten) Sozialutopie, die heutige Rolle der Frau im Vergleich zu früheren Generationen und nicht zuletzt die Funktionen von Fotografie für das kollektive Bildgedächtnis.

Eröffnung am Freitag, den 9. Dezember 2016, 19 Uhr
Einführung: Luisa Heese und Luise Schröder
 
Am Mittwoch, 11. Januar 2017, 18 Uhr, findet im Rahmen der Ausstellung ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Anat Feinberg (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) zum Thema: Israelis – „Neue Juden“? Identität zwischen Vergangenheit und Neuanfang in Israel statt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Baden-Baden.