Schirin Kretschmann

Labor

12.5.2018 – 10.6.2018

Die ortsbezogenen Arbeiten von Schirin Kretschmann bestechen durch ihre Präsenz. In ihren »installativen Malereien« siebt sie etwa große Flächen aus leuchtendem Pigment über abgebaute Elemente der Architektur oder platziert gefärbtes Speiseeis im Ausstellungsraum, das sich im Vorgang des Schmelzens und Wiederantrocknens subtil mit der Umgebung verbindet. Der prozessuale Charakter eines jeden Werkes entwickelt sich zumeist erst nach der vermeintlichen Fertigstellung.

Im Studioraum realisiert die Künstlerin eine Arbeit mit schwarzem Lederfett. Als synästhetisches Erlebnis konstituiert sich diese Intervention aus der Spannung zwischen den Eigenschaften des Materials und der Spezifik des Ausstellungsraums.

Eröffnung am Freitag, 11. Mai 2018, 19 Uhr
Begrüßung: Johan Holten, Einführung: Lisa Bensel
Anschließender Ausklang im Café Kunsthalle