Ana Navas

Sich die Haare nach dem Mond schneiden

19.1.2018 — 19.00 Uhr – 04.3.2018

Die Werke von Ana Navas (*1984 in Quito, Ecuador) spielen mit dem Zeitgeist. Durch die Aneignung profaner Formen untersucht die Künsterin das Verhältnis zwischen Skulptur und Design, Kunst und Alltag.

Für ihre Ausstellung im Studioraum 45cbm entwickelt Ana Navas neue Arbeiten, die sie mit bereits bestehenden Werken zu einem installativen Arrangement kombiniert. Ein abgeschnittener, langer Zopf bildet den Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Souvenir.

Verbreitete Arten persönlicher Erinnerungsstücke wie das mit dem Namen versehene Reiskorn bis hin zu Trägern eines kollektiven Gedächtnisses werden als Prototypen sozialer Rituale und gesellschaftlicher Erinnerungskultur befragt und mit einem Augenzwinkern in eine neue Form übersetzt.

Eröffnung: Freitag, 19.1.2018, 19 Uhr

Begrüßung: Johan Holten, Direktor

Einführung: Luisa Heese, Kuratorin