Jahr
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Internationaler Museumstag

22.5.2016

10 - 18 Uhr
Internationaler Museumstag mit Programm für
die ganze Familie.

Der seit über 30 Jahren gefeierte Internationale Museumstag steht dieses Jahr unter dem Motto "Museen in der Kulturlandschaft". Alle 6.500 Museen Deutschlands feiern an diesem Tag unter der Trägerschafft von Deutschem Museumsbund e.V., ICOM Deutschland und Institutionen der Sparkassen-Finanzgruppe mit besonderen Aktionen ihre Aufgabe als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben.

Weitere Informationen unter: http://www.museumstag.de/

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SWR2 Forum

1.6.2016

19 Uhr

 

Was soll das Kapital? 
Gutes und böses Geld 
 
So viele Gelder: Schmiergeld, Kopfgeld, Münzgeld, Spielgeld, Peanuts. Geld ist nicht nur ein Zahlungsmittel, das den Warenverkehr erleichtert, eine Möglichkeit Schulden zu machen oder eine Währung, in der man seine Arbeitskraft verkauft. Geld ist immer auch Symbol, Versprechen, Hoffnung und Herrschaftsinstrument, manchmal auch ein Verhängnis, auf jeden Fall eine Glaubensfrage: Wer Geld verwendet, glaubt daran. Zum Beispiel, dass der Wert einer Münze höher ist als der Materialwert des Metalls. Geld musste deshalb von Anfang an beglaubigt, sein Wert garantiert werden, zuerst durch die Macht der Götter, später durch die Herrschaft römischer Cäsaren, heute durch Nationalstaaten oder durch europäische Institutionen. Alle hinterließen sie auf Münzen ein Zeichen der Herrschaft, damit das Geld fließt – das ist die beliebteste Metapher: Geldquellen sollen sprudeln, bis man im Geld schwimmt. Vor allem aber soll es sich vermehren. Auch das ist ein gängiges Bild: „Wachstum“ des Wohlstands, „Blüte“ der Wirtschaft – als wäre die Geldvermehrung unser Fruchtbarkeitskult. Warum bedeutet uns Geld grundsätzlich mehr, als wir in Zahlen ausdrücken können? 
Im SWR2 Forum diskutieren die Kulturwissenschaftlerin Prof. Christina von Braun, Humboldt-Universität Berlin („Der Preis des Geldes: eine Kulturgeschichte“), der Ökonom Prof. Michael Hutter, WZB Berlin („Signum non olet: Grundzüge einer Zeichentheorie des Geldes“) und der Philosoph Prof. Christoph Türcke („Mehr! Philosophie des Geldes“). 
Moderation: Dietrich Brants, SWR2 

 

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Abschlusslesung: „Die Letzten“ von Madeleine Prahs

2.6.2016

19 Uhr

Die Schriftstellerin Madeleine Prahs lebt und arbeitet seit Anfang Dezember letzten Jahres als Baldreit-Stipendiatin in Baden-Baden. Bevor sie Anfang Juni wieder nach Leipzig zurückkehrt, wird sie sich von der Kurstadt und ihren Bewohnern mit einer Abschlusslesung verabschieden. 

Sie wird Auszüge aus ihrem neuen Romanprojekt „Die Letzten“ lesen, an dem sie während ihres Aufenthaltes in Baden-Baden gearbeitet hat. Madeleine Prahs wurde 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren und ist dort und am Ammersee aufgewachsen. Sie studierte Kunstgeschichte und Germanistik in München und St. Petersburg. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen und Förderungen, u.a. Stipendien des Literarischen Colloquiums Berlin und der Jürgen-Ponto-Stiftung. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.

2014 erschien ihr vielgelobter Debütroman „Nachbarn“ bei dtv premium. Darin erzählt sie von sechs Figuren, die durch den Fall der Mauer gezwungen werden, ihr Leben neu zu ordnen. Ein Roman mit wunderbaren, tragikomischen Geschichten von der Verlorenheit im Leben und der Sehnsucht nach einem anderen.
Nach der Lesung besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. 

 

Sonderführung

5.6.2016

16 Uhr
Sonderführung zum Thema »Geld« durch das
Theater Baden-Baden

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Reden wir über Geld

7.6.2016

19 Uhr

Gesprächsreihe

 

PROF. Ph.D. MARCEL FRATZSCHER, Präsident des
DIW und Berater des Bundeswirtschaftsministers, 
über Geld und Ungleichheit

Keine andere Disziplin genießt bei Wirtschaftspolitikern und in den Medien eine so große Aufmerksamkeit wie die Ökonomie und keine wird so sehr kritisiert. Welchen Einfluss aber haben Ökonomen tatsächlich? Wie sehen sie die Rolle desGeldes? Schafft es Wohlstand oder Ungleichheit? Brauchen wir nach der großen Krise des Geldes ein neues Denken in der Ökonomie? 
Moderation: 
Marc Beise und Ulrich Schäfer, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.

 

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Swing Dance Night

17.6.2016

ab 20 Uhr

Am Freitag machen wir die Tanzgeschichte der 1920er Jahre in der Kunsthalle Baden-Baden erfahrbar!

Im Tanzworkshop lernen Sie Charleston Paar- und Einzeltanzschritte der 1920er Jahre, und können diese anschliessend bei der Party gleich auf der Tanzfläche im Café zum persönlichen Ausdruck bringen.

Um 20 Uhr erhalten Sie eine Einführungsstunde mit Selene States und Saul Albert im Paartanz, in der Sie eine Vorstellung der grundsätzlichen Techniken erhalten.

Anschliessend werden wir ab 21 Uhr die Tanzfläche für Improvisation freistellen und 15-minutige Taster in unterschiedliche Charleston-Stilen (Einzel- und Paarvariationen) im Laufe des Abends anbieten. Sollten Sie alle Schnupperkurse besuchen, werden Sie ein ganzes Repertoire von Vintage-Tanzschritten an einem einzigen Abend aufnehmen können.

Absolute Anfänger sind willkommen. Weder Erfahrung noch Partner sind erforderlich. Oft mit der Speakeasy und Alkoholprohibitionskultur gleichgesetzt, wird hier der Charlestontanz für alle Altersgruppen und Interessierte mit jeglichen Tanzgepflogenheiten erlebbar gemacht.


Auf Ihren Besuch freuen sich Ihre Tanzlehrer aus London, Saul und Selene, die bereits 2012 in die Kunsthalle einluden.

Eintritt frei!