Alina Szapocznikow
Human Landscapes
Künstler*in
- Alina Szapocznikow
Kurator*in
- Luisa Heese
Publikation
Ein Katalog mit Texten auf 2 Sprachen erscheint. Der Verlag ist die Buchhandlung Walther König in Köln. Die Texte schreiben: Andrew Bonacina, Kirsty Bell, Marek Beylin, Marta Dziewanska, Luisa Heese und Griselda Pollock.
Dank an
Die Ausstellung gibt es zusammen mit einer Kunstgalerie aus Großbritannien. Die Kunstgalerie heißt The Hepworth Wakefield.
Die Sommerausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden zeigt Kunst von Alina Szapocznikow. Sie lebte von 1926 bis 1973.
Früher gab es schon einzelne Werke von ihr auf der documenta 12 und der documenta 14. Jetzt gibt es die erste große Ausstellung mit ihren Werken in Deutschland.
Alina Szapocznikow machte viele Kunstwerke. Sie arbeitete bis zu ihrem Tod. Ihre Kunst dreht sich oft um den menschlichen Körper.
In ihren Skulpturen und Zeichnungen zerlegt sie den Körper. Sie nimmt zum Beispiel Lippen, Brüste, Bäuche und Arme. Dann setzt sie die Teile neu zusammen. Manchmal nutzt sie ihren eigenen Körper als Vorlage.
Alina Szapocznikow war eine polnische Jüdin. Als Kind war sie in Konzentrationslagern. Später zog sie nach Prag und dann nach Paris. In Paris traf sie andere Künstler. Sie arbeitete mit neuen Materialien wie Polyester und Polyurethan.
Ihre Kunst ist oft schön und gleichzeitig unheimlich. Sie zeigt Themen wie Erinnerung, Schmerz und Liebe. Man sieht Einflüsse von Surrealismus und Pop Art. Sie nutzt auch Alltagsgegenstände.
In ihren letzten Jahren dachte sie viel an den Tod. Das sieht man in Werken wie „Tumeurs personnifiés“ aus dem Jahr 1971. Die Kunst zeigt, wie zerbrechlich der Körper ist. Sie hält das Leben fest, das bald endet.







