Cosmos Ottinger

19.02.–19.06.2022
Ein rotes Kunstwerk in flachem Wasser mit verschiedenen Bildern im weiß gestrichenen Raum.
Dieses Bild zeigt eine moderne Kunstausstellung mit verschiedenen farbenfrohen Gemälden und Skulpturen.
Ein gallerieartiger Raum mit einer Skulptur auf einer blauen Plattform.
Eine rote, farbenfrohe Skulptur steht auf einem weiß gedeckten Tisch und hat ausgestreckte Arme.
Vor einem blauen Hintergrund steht eine Puppe in einem roten prächtigen Kleid.
Eine Kunstausstellung mit farbenfrohen Bildern und einer roten Statue auf einem blauen Sockel.
Eine schwarze Wand mit verschiedenen Farbsegmenten und einem Hand-Symbol darüber.
Ein Raum mit farbenfrohen Gemälden und einer Figur in der Mitte.
Zwei Kunstwerke in einem stilvollen hellen Raum mit Richtungspfeil auf dem Boden.
Ein Kind in Ketten vor einer Steinmauer auf einem Bildschirm.
Historische Ritterrüstungen stehen in einer Ausstellungshalle neben Wandmalereien.
Ein Tipi aus Fell und Stoff in einer hellen Galerie.
Eine Installation mit einem großen Papierflieger und Wandbildern.
Ein langer Flur in einer Kunstgalerie mit einem Neonlicht, das "Break City" zeigt.
Bunte Kunstwerke an weiß bemalten Galeriewänden.
Ein Engel über einer Höhle, mit den Worten "Colonial Oper" daneben.
Ein großer Raum mit Kunstwerken, einem langem Becken in der Mitte und effektvoller Beleuchtung.
Ein Vogel fliegt durch eine leuchtende Dreiecksöffnung vor einem blauen Hintergrund.
Ein Ausstellungsraum mit kunstvollen Bildern und Skulpturen wird durch eine offene Tür sichtbar.

Künstler*in

  • Ulrike Ottinger

Kurator*innen

  • Çağla Ilk
  • Misal Adnan Yıldız

Kuratorische Assistenz

  • Johanna Sentef

Publikation

Der Katalog ist 2022 erschienen. Er ist bei Hatje Cantz herausgekommen.

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Ulrike Ottinger und die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden haben etwas gemeinsam. Beide sind in Baden-Württemberg. Dort arbeiten sie mit Kunst. Ulrike Ottinger ist in Konstanz geboren. Sie ist dort aufgewachsen. Sie arbeitet mit Kunst. Sie macht Bilder und Filme. Sie arbeitet fast überall.

Ulrike Ottinger bekommt einen Preis. Das ist der Hans-Thoma-Preis. Das Land Baden-Württemberg gibt den Preis. Die Staatliche Kunsthalle zeigt ihre Kunst. Die Ausstellung heißt Cosmos Ottinger.

Die Kunst von Ulrike Ottinger ist bunt. Es gibt viele verschiedene Dinge. Manche sind traurig. Manche sind fröhlich. Manche sind seltsam. Es gibt keinen besseren Ort als Cosmos Ottinger. Dort kannst du über queere Menschen nachdenken. Dort kannst du über Frauen nachdenken. Dort kannst du über Politik nachdenken. Ulrike Ottinger zeigt dir, wer wir heute sind.

Der Titel sagt es schon: In dieser Ausstellung sehen Sie alles, was die Künstlerin Ottinger macht. Die Ausstellung zeigt ihre Fantasie. Sie ist wie ein Wörterbuch. Es erklärt ihre Sprache. Oder wie ein Alphabet. Es erzählt ihre Geschichten. Sie zeigt viele Werke von Ottinger. Die Räume der Kunsthalle werden zu einer Bühne. Sie werden zu einem Filmset. Sie werden zu einem Studio. Sie werden zu einem Archiv. Sie werden zu einem lebendigen Museum.

Fotos zeigen Orte auf der Welt. Dort hat Ottinger gelebt. Installationen und Skulpturen zeigen, wie sie Körper sieht. Filmische Räume zeigen ihre Politik. Sie zeigen ihre politischen Aussagen. Sie zeigen viele verschiedene Formen. Sie schaffen Zwischenräume. Sie zeigen eigene Einsichten. Sie zeigen Perspektiven.

Ottinger ist eine Pionierin. Sie macht avantgardistische Filme. Ihre Werke haben eine unverwechselbare Ästhetik. Sie zeigt vergangene und aktuelle Zeitgeschehen. Sie zeigt queere Persönlichkeiten. Das ist wichtig für heutige Diskussionen.

Sie gehen durch die Ausstellung. Sie sehen Drehbücher. Sie sehen Filmrequisiten. Sie sehen Objekt- und Kostüminstallationen. Sie sehen Stoffcollagen. Sie sehen Fotografien. Sie sehen die Filmwelten von Ottinger.

Die Ausstellung endet mit Malereien. Ottinger hat sie als junge Künstlerin in Paris gemacht. Mit ihren Gemälden ist sie eine der wichtigsten Pop-Art-Künstlerinnen in Europa. Die Werke erinnern uns. Wir müssen uns mit Problemen auseinandersetzen. Diese Probleme gab es schon vor 50 Jahren. Damals gab es studentische Proteste in Paris.

Die Besucher in Baden-Baden sind unterschiedlich. Sie sind Filmfans. Sie sind Kunstinteressierte. Sie sind Spaziergänger. Sie sind Reisende. Sie sind Zuschauer. Sie sind Performer. Die Ausstellung zeigt wichtige Stationen aus Ottingers Werk. Sie zeigt Werke wie Freak Orlando (1981). Sie zeigt Werke wie Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse (1984). Sie zeigt Beispiele ihrer Regiearbeit. Sie zeigt Fotografie. Sie zeigt Malerei. Sie zeigt, wie Ottinger sich erinnert. Sie zeigt, wie sie erzählt. Die Ausstellung fragt: Wie schaffen wir einzigartige Räume der Filmgeschichte in einem Museum? Wie können wir historische Elemente wiederbeleben? Diese Elemente sind queer. Sie sind feministisch. Sie sind politisch. Sie sind für die nächsten Generationen wichtig.

Begleitprogramm