Emeka Ogboh

If Found Please Return to Lagos

10.11.2017–04.02.2018
Eine bunte Gruppe von Menschen in königlichem Ambiente posiert stylisch gekleidet.
Eine gemischte Gruppe von einflussreichen Menschen spielt in opulenter Umgebung Ludo.
Eine dunkle Flasche mit silbernen Prägeelementen steht in einem schwarzen Hintergrund.
Eine Flasche und ein Glas mit "Suffle Head" Bier vor schwarzem Hintergrund.
Bunte Tonuntertassen mit Fischmotiven auf einer Wand gestapelt.
Ein Lautsprecher mit farbenfrohem Hintergrund.

Künstler*in

  • Emeka Ogboh

Kurator*in

  • Luisa Heese

Wo stehen afrikanische Menschen in Deutschland und Europa heute?
Über diese Frage spricht der Künstler Emeka Ogboh.
Er kommt aus Nigeria.
Er zeigt seine erste große Ausstellung.
Dafür macht er aus der Kunsthalle in Baden-Baden einen Raum mit Klängen.
Am Anfang der Ausstellung stehen 10 Lautsprecher.
Aus ihnen kommt Musik.
Es ist das Deutschlandlied.
Aber die Sänger singen nicht auf Deutsch.
Sie singen in afrikanischen Sprachen.
Zum Beispiel in Douala, Igbo und Ewondo.
Die Sänger kommen aus Berlin.
Sie singen im Chor Bona Deus.

Emeka Ogboh macht Kunst über das Thema Einwanderung. Er nutzt dabei seine eigenen Erlebnisse. Er hat in Lagos und Berlin gelebt. Für eine Ausstellung in Baden-Baden macht er besondere Kunst. Diese Kunst spricht den Geschmack an. Er braut ein Bier. Das Bier heißt „Sufferhead Original“.

Er fragt Menschen mit afrikanischen Wurzeln. Wie schmeckt Baden-Baden? Welche Geschmäcker fehlen? Aus den Antworten macht er das Rezept für das Bier. Das Bier ist dunkel. Er stellt Fragen zu Identität und Nationalität. Für das Bier dreht er einen Werbespot. Der Spot ist im Casino. Die Personen im Spot haben afrikanische Wurzeln. Sie leben in Baden-Baden. Im Film zeigen sie eine weltoffene Gesellschaft. Die Menschen sind stolz auf ihre Wurzeln.

Vielen Dank an alle, die geholfen haben. Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen.