Grada Kilomba

Opera to a Black Venus

21.06.–20.10.2024
Zwei schwarze Vorhänge bilden einen länglichen Durchgang in einem Raum.
Ein modernes Ausstellungsstück mit schwarzen Vorhängen in einem hellen Galerieraum.
Eine Gruppe von Menschen in Schwarz in einer Höhle vor einer Felswand.
Steine sind in einem dunklen Raum mit Glasobjekt angeordnet.
Ein Galerie-Raum mit einem großen Kunstwerk und einer kleineren Zeichnung an der Wand.
Ein beleuchtetes Kunstwerk mit dem Text "Eine Trauer, eine Revolution" an einer weißen Wand.
Moderne Kunstinstallation mit schwarzen Steinen in einem weissen Raum.
Grabhölzer mit goldenen Text in mehreren Sprachen.
Ein Raum mit Leuchtschriften, die philosophische Sätze auf weißen Wänden zeigen.
Ein Raum mit Leuchttext-Installationen an den Wänden.
Ein große Kegel aus Erde mit Kerzenstummeln in einem weißen Raum.

Künstler*in

  • Grada Kilomba

Kurator*innen

  • Çağla Ilk
  • Misal Adnan Yıldız

Dank an

Opera to a Black Venus (2024) ist ein Kunst-Werk. Es wurde für die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid gemacht.

Wir danken dem Castello di Rivoli Museo d'Arte Contemporanea in Rivoli-Torino, der Collection Hartwig Art Foundation und der Goodman Gallery in London. Sie haben uns geholfen.

Was würde der Meeresgrund uns morgen sagen, wenn er heute leer wäre?

Die erste große Ausstellung der Künstlerin Grada Kilomba in Deutschland zeigt ihre Arbeit. Sie erzählt Geschichten. Sie denkt über Gewalt und Wiederholung nach. Sie macht das mit Theater, Tanz, Video und großen Kunstwerken.

Ihre Kunst nennt man „neuen postkolonialen Minimalismus“. Sie mischt Form, Bild und Bewegung. Die Kunstwerke in der Kunsthalle passen zum Titel der Ausstellung: Opera to a Black Venus. Der Titel geht auf die Geschichte von Schwarzen Menschen. Er geht auf Widerstand und Ungerechtigkeit ein. Er zeigt den Zusammenhang zwischen Natur und Kolonialismus.

In der Ausstellung gibt es neue Kunstwerke. Das sind Opera to a Black Venus (2024). Das ist ein großes Video. Und Labyrinth (2024). Das ist eine Kunst im Raum. Beide Werke sind zum ersten Mal in Baden-Baden zu sehen.

In Opera to a Black Venus (2024) macht Kilomba eine moderne Oper. Sie handelt von einer Schwarzen Venus. Sie lebt am Meeresgrund. Sie erzählt Geschichten über Erinnerung und Widerstand. In einer Zukunftslandschaft zeigt sie, was vom Menschen übrig bleibt. Die Künstlerin hat Sänger*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen für das Werk ausgewählt. Die Natur im Video zeigt, was noch lebt. Sie regt zum Nachdenken an. Wie überleben Menschen? Wie wehren sie sich? Pflanzen, Steine und Sand erzählen Geschichten. Der Wind trägt sie weiter. Die Künstlerin nutzt ein Boot als Symbol. Sie fragt: „Was würde der Meeresgrund uns morgen sagen, wenn er heute leer wäre?“

In Labyrinth (2024) macht Kilomba Wege durch den Raum. Die Wege zeigen: Manche Routen sind möglich. Manche nicht. Die Installation erinnert an den Sklavenhandel. Sie erinnert auch an den Kampf um Freiheit. Baumwollstoff ist ein Material. Kilomba nutzt oft natürliche Materialien. Zum Beispiel Erde, Stein und Holz. Diese Materialien zeigen Geschichte. Sie zeigen auch das Meer. Das Meer ist ein Ort der Gewalt.

Kilomba stellt Fragen. Sie fragt nach unserer Gegenwart. Sie fragt nach unserer Zukunft. Sie zeigt: Geschichte wiederholt sich nicht immer. Früher Werke sind auch zu sehen. Zum Beispiel Table of Goods (2017). Oder Illusions Vol. II, Oedipus (2018). Oder 18 Verses (2022). Diese Werke gehören zusammen.

Ein Buch dokumentiert die Arbeit. Es zeigt den Prozess. Es zeigt die Künstlerin. Es zeigt ihr Team. Es zeigt die Institution. Gäste schreiben mit. Zum Beispiel Denise Ferreira da Silva. Oder Tamsin Hong. Oder Ashish Ghadiali.

Opera to a Black Venus (2024) ist der letzte Teil einer Reihe. Die Reihe begann mit O Barco | The Boat (2021). Das war eine große Skulptur. Das war auch eine Performance. Die BoCa Biennale in Lissabon bestellte sie. Die Kunsthalle Baden-Baden bestellte sie auch. Der zweite Teil heißt 18 Verses (2022). Das Castello di Rivoli in Turin bestellte ihn. Im Jahr 2022 zeigte Kilomba O Barco in Baden-Baden. Das war Teil der Ausstellung Nature and State.

Opera to a Black Venus (2024) ist ein Auftrag. Die Kunsthalle Baden-Baden bestellte es. Das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid bestellte es auch. Die Ausstellung ist neu. Sie ist groß. Sie ist in beiden Museen. Erst in Baden-Baden. Vom 21. Juni bis 20. Oktober 2024. Dann in Madrid. Vom 19. November 2024 bis 3. März 2025.

Kurator*innen:

Çağla Ilk
Misal Adnan Yıldız

Produktionsassistenz:

Dmitry Ryabkov

Zusammenarbeit:

Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid, Spanien

Begleitprogramm