Jan de Cock

Jacqueline Kennedy Onassis. Eine Romantische Ausstellung

10.03.–24.06.2012
Ein leerstehender Raum mit weißen Vorhängen und einer Person an einer Wand.
Moderne Kunstinstallation mit Fachwerk und Säulen in einem Museum ausgestellt.
Ein weißer Säulentorso steht frei in einem Raum mit roten Wänden.
Eine Bronzestatue eines Mannes in einem Museum, der einen Gegenstand trägt.
Ein minimalistisches kreatives Raumdesign mit Skulptur und schrägem Spielflächenelement.
Installation mit verschiedenen geometrischen Formen und Materialien.
Ein Raum mit aufgestellten Holzplatten und einem weißen Tisch.
Ein Abguss eines antiken Fragmentes in einem Museum.
Ein abstrakter Kunstaufbau aus Platten mit Lücken und Verschmutzungen.
Dreidimensionales Kunstwerk mit verschiedenen Materialien und Formen kombiniert.
Ein moderner Raum mit weißen Kunstinstallationen und farbigen Elementen.
Eine Skulptur aus vertikalem, gelbgestrichenem Holz auf einer gelben Basis.
Eine Skulptur steht an einer weißen Wand und tropft herab.
Eine Skulptur mit weißen Elementen und einem farbigen Sockel steht auf einem hellgrauen Boden.
Im Raum befinden sich zwei Standskulpturen vor farbenfrohen Wandgemälden.
Ein Modellhaus und eine Figurenstatue stehen in einem farbenfrohem Raum.
Ein Raum im progressiven Bauzustand mit farbigen Wänden und Stauraumlösungen.
Eine Baustelle mit einem unfertigen Schritt und Anstoffplatten an der Wand.

Künstler*in

  • Jan de Cock

Kurator*in

  • Johan Holten

Kuratorische Assistenz

  • Johannes Honeck

Publikation

Ein Buch zur Ausstellung gibt es im Verlag der Buchhandlung Walther König. Das Buch hat Johan Holten gemacht. Texte sind von Liene Aerts, Luc Derycke und Johan Holten. Es gibt viele Fotos von den Kunstwerken. Das Buch ist in Köln erschienen. Es hat 192 Seiten. Das Buch kostet 24,80 €. Die ISBN ist 978-3-86335-171-7. Es ist das erste Buch über die Arbeit von Jan De Cock. Das Buch ist auf Deutsch und Englisch.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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Baden-Baden Kur und Tourismus GmbH

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Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und das Stadtmuseum zeigen gemeinsam eine große Ausstellung. Der belgische Künstler Jan De Cock stellt neue Werke aus.

Jan De Cock ist 1976 geboren. Er macht Skulpturen. In der Ausstellung zeigt er viele Teile. Die Teile greifen ineinander. Die weißen Wände der Kunsthalle und das helle Licht im Stadtmuseum bilden eine Landschaft. Die Skulpturen haben keinen Anfang und kein Ende.

Vor der Ausstellung hat Jan De Cock 6 Bücher gemacht. Die Bücher heißen: Sättigung, Spektakel, Wert, Imitation, Fanatismus und Überwindung. Jedes Buch gehört zu einem Raum in der Ausstellung. Jan De Cock nennt die Bücher „Cahiers“. Er verbindet die Bücher mit dem Leben von Jacqueline Kennedy Onassis. So wirkt es, als ob ihr Leben die Ausstellung zusammenhält. Jacqueline Kennedy Onassis war eine berühmte Frau. Sie lebt nicht mehr. Viele Menschen haben Sehnsüchte. Diese Sehnsüchte hängen mit ihr zusammen. Jan De Cock nennt die Ausstellung ein romantisches Projekt. Er will damit zeigen: Die Ausstellung ist anders als das, was man unter „romantisch“ versteht.

Die Kunstwerke von Jan De Cock sind aus Materialien gemacht. Die Materialien kommen aus der Industrie. Eine Gruppe von Werken nennt der Künstler „Romantische Skulpturen“. Diese Skulpturen sind fast 3 Meter hoch und 3 Meter breit. Jan De Cock baut sie aus Metallrahmen. In die Rahmen kommen viele Schichten Holz. Das Holz ist genau bearbeitet und lackiert. Die Werke erinnern an frühere große Kunstwerke von Jan De Cock. Die neuen Werke sehen aus, als wären sie an die Wand gedrückt. Der Künstler macht aus ganzen Räumen flache Bilder. Vor diesen Bildern stehen weitere Skulpturen. Die Skulpturen zeigen Teile von Gebäuden. Man sieht zum Beispiel Treppenstufen oder Sockel. Ein Sockel liegt auf der Seite. Er klebt noch an einer Bodenplatte aus dem Atelier.

In der Ausstellung sieht man immer wieder diese Teile. Dazu kommen noch andere Teile. Zum Beispiel Ornamente, Holzmodule oder Spuren von Gips. Der Künstler setzt die Teile zusammen. So entstehen neue Formen. Du musst als Besucher die Formen verstehen. Der Künstler zeigt dir nicht alles genau. Er lässt dir Freiraum für deine Gedanken. Du suchst nach einer klaren Geschichte. Am Ende findest du vielleicht eine Karte der heutigen Zeit.

Jan De Cock hatte schon Ausstellungen in vielen großen Museen. Zum Beispiel in Frankfurt, London, New York und Brüssel. Jetzt freuen wir uns, dass du seine Kunst in Baden-Baden sehen kannst.