Yvonne Rainer
HELLZAPOPPIN’: What about the bees?
Künstler*in
- Yvonne Rainer
Kurator*innen
- Çağla Ilk
- Elena Sinanina
- Sandeep Sodhi
Kuratorische Assistenz
- Elena Solovarova
Dank an
HELLZAPOPPIN’: What about the bees? ist ein Kunst-Projekt. Es wurde von Performa, der Kunsthalle Baden-Baden und dem Hirshhorn Museum in Auftrag gegeben. Sarah Arison und der Performa Commissioning Fund haben Geld dafür gegeben. In Europa zeigen die Kunsthalle Baden-Baden und Performa das Projekt. Die Aufführungen in Baden-Baden werden vom Berliner Künstlerprogramm gefördert. Das Berliner Künstlerprogramm bekommt Geld vom Auswärtigen Amt.
Die Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH helfen freundlich bei dem Projekt.
HELLZAPOPPIN’: What about the bees? ist ein neues Werk von Yvonne Rainer. Sie ist eine bekannte Künstlerin. Sie wurde 1934 geboren. Das Werk kommt am 27. Januar 2023 in die Kunsthalle Baden-Baden. Es ist die erste Aufführung in Europa.
Yvonne Rainer ist eine amerikanische Künstlerin. Sie macht Tanz und Filme. Sie ist eine wichtige Person in der Kunst. Sie arbeitet seit 50 Jahren. Sie hat vieles verändert. Sie arbeitet mit Tanz, Film, Frauen-Themen und Gedichten. Sie war Gründungsmitglied vom Judson Dance Theatre. Das war in New York. Es war ein Team für neuen Tanz. Sie haben den Tanz in den 1960er Jahren verändert. Sie haben einfache Bewegungen wie Stehen, Gehen und Laufen neu gemacht.
HELLZAPOPPIN’: What about the bees? verbindet Text, Film und Tanz von Yvonne Rainer.
Yvonne Rainers Video After Many a Summer Dies the Swan: Hybrid ist aus dem Jahr 2002. Es ist der erste Teil der Schau. Das Video zeigt Tanzausschnitte aus After Many a Summer Dies the Swan. Yvonne Rainer hat diesen Tanz für Mikhail Baryshnikovs White Oak Dance Project gemacht. Das war 2000. Es war ihre Rückkehr zum Tanz. Im Video sind auch Texte von österreichischen Künstlern und Denkern. Zum Beispiel von Oskar Kokoschka, Adolf Loos, Arnold Schönberg und Ludwig Wittgenstein. Das Video ist 30 Minuten lang. Es zeigt die verträumte Moderne Wiens um 1900. Es verbindet diese Zeit mit der heutigen rechten Realität in Europa.
Der zweite Teil ist HELLZAPOPPIN’: What about the bees?. Es ist ein Stück für 9 Tänzer. Das Stück handelt vom Kampf gegen Rassismus in den USA. Es verbindet Tanz, Text und Filmausschnitte. Die Filmausschnitte sind aus 2 Klassikern. Zum einen aus dem Musical HELLZAPOPPIN’ von 1941. Zum anderen aus dem Kurzfilm Zero for Conduct von Jean Vigo aus 1993.
Yvonne Rainer sagt: HELLZAPOPPIN’: What about the bees? ist ihr „letzter Tanz“. Sie arbeitet seit über 60 Jahren als Choreografin, Filmemacherin, Autorin und Lehrerin. Viele Künstler haben von ihr gelernt.
Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt Rainers Werk. Zuvor war dort die Ausstellung All dressed up and nowhere to go von Jimmy Robert. Die Kunsthalle zeigt Werke mit Tanz und Performance. Yvonne Rainer sieht den Körper als Quelle für viele Bewegungen. Das passt zur Kunsthalle. Die Kunsthalle denkt über feministische, queere und kritische Themen nach.
Rainers neues Werk in Baden-Baden ist wichtig. Es geht um Rassismus und Diskriminierung. Diese Themen brauchen Mut.
Konzept und Regie: Yvonne Rainer. Die Tänzer haben mitgearbeitet. Regieassistenz: Pat Catterson. Tänzer: Emily Coates, Brittany Bailey, Brittany Engel-Adams, Patricia Hoffbauer, Vincent McCloskey, Emmanuèle Phuon, David Thomson und Timothy Ward. Gastdarstellerin: Kathleen Chalfant.
Team Baden-Baden: Çağla Ilk, Elena Sinanina, Sandeep Sodhi, Elena Solovarova.
Über Yvonne Rainer
Yvonne Rainer wurde 1934 in San Francisco geboren. 1956 zog sie nach New York. Dort lernte sie modernen Tanz. Ihr erstes Stück hieß Three Satie Spoons. Es war 1960-61.
1962 bis 1964 war Rainer beim Judson Dance Theater. Dort waren auch Trisha Brown, Robert Morris, Steve Paxton und Robert Rauschenberg. Sie machten Tanz mit Alltagsbewegungen. Rainer schrieb 1965 das No Manifesto. Darin forderte sie: Tanz soll nicht spektakulär sein. Ihr bekanntestes Stück ist Trio A von 1966.
1970 gründete Rainer mit anderen The Grand Union. Sie machten Tanz mit Improvisation. Rainer machte auch Filme. Sie arbeitete mit Tanz, Text und Bildern. 2000 kehrte sie zum Tanz zurück. Seitdem hat sie 7 Stücke gemacht. Sie verbindet Tanz, Popkultur, Sport und Politik.










